Besondere Einsätze für den Löschzug Hilchenbach...

Nachfolgend möchten wir Ihnen noch einmal einige Einsätze der vergangenen Jahre in Erinnerung bringen, die auch für unseren Löschzug "besondere Einsätze" waren!

Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen am 19.02.2009

Bereits auf der Anfahrt zu dem gemeldeten Scheunenbrand im Hilchenbacher Ortsteil Oberndorf sahen die ersten Feuerwehr-Einsatzkräfte auf der Ferndorf Straße kurz vor Hadem die großen dunklen Rauchwolken. Um 8.40 Uhr war der 72-jährige Hofbesitzer von einer Nachbarin auf den Brand des Dachstuhls seiner Scheune an der Ferndorf Straße aufmerksam gemacht worden.

Bereits kurze Zeit nach der Alarmierung trafen die Löschzüge/-gruppen aus Hilchenbach, Helberhausen, Vormwald und Dahlbruch am Einsatzort ein. Rasch wurde über Unterflurhydranten die Wasserversorgung aufgebaut und erste Löschangriffe von außen vorgenommen. Insgesamt 112 Feuerwehrleute bekämpfen den Brand des Heubodens. Dort war neben Futtervorräten auch Heu gelagert. Im unteren Teil der Scheune befanden sich 250 Hühner, 50 Schweine sieben Kühe und 45 Mastbullen.

Nachgefordert wurden Fahrzeuge aus Kredenbach und Müsen (Atemschutz) und zwei Löschgruppen aus Eichen mit Atemschutzgeräteträgern. Zur Unterstützung war auch die Hilchenbacher Schnelleinsatzgruppe (SEG) des DRK mit sechs Personen vor Ort. Parallel führte die Feuerwehr Heinsberg überörtliche Hilfe aus. Stundenlang waren die Feuerwehrmänner mit komplizierten Löscharbeiten beschäftigt, da sich immer neue Glutnester im Heu bildeten. Aufwendig musste das Heu aus der Scheune gebracht werden um anschließend sofort abgelöscht zu werden. Mit einer Wärmebildkamera wurden diese Stellen von außen ausfindig gemacht. Ein weiteres Problem war, dass das Löschwasser aufgrund der kalten Temperaturen auf dem Boden sofort zu einer spiegelglatten Fläche gefror. Mitarbeiter des Hilchenbacher Bauhofes streuten mit Salz und Split die gefährlichen Stellen ab. Während die Schweine, Kühe und Mastbullen im Untergeschoss in Sicherheit waren, wurden 237 Hühner Opfer des Feuers. Spät am Abend konnten noch 13 lebende Hühner gerettet werden. Die Löscharbeiten dauerten noch bis in die Abendstunden an.

( Text und Bilder wurden zur Verfügung gestellt von Kai Osthoff - www.k-medianews.de )

Nach oben

VU am 26.10.2006 in Allenbach in der Straße "Patt"

Ein Fensterputzer hatte sich ein Hebebühnen-Fahrzeug geliehen. Nachdem er es in an seiner Einsatzstelle in Position gebracht hatte, stieg er in die Kanzel. Im selben Moment rollte der Wagen los, da er das Fahrzeug nicht ausreichend gesichert hatte. Der Fensterputzer konnte nur noch abspringen und zusehen, wie das Unglück seinen Verlauf nahm. Der 7,5-Tonner walzte einen Zaun nieder, durchpflügte einen Grünstreifen, überquerte eine Straße und prallte, nachdem es eine Hausböschung ebenfalls hinunter gerollt war, mit voller Wucht in den Carport eines tiefer liegenden Wohnhauses. Hierbei wurde nicht nur der Carport sondern auch das Hausdach, als auch verschiedene Hauswände in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde durch diesen Unfall niemand.

Der Löschzug Hilchenbach sicherte das Fahrzeug mit Hilfe der Seilwinde des Rüstwagens gegen weiteres abrutschen und stütze das Dach des Carports für die Bergung des Hebebühnen-Fahrzeugs mit Baustützen ab. Die Bergung gestaltete sich schwierig und konnte nur mit der Unterstützung eines Mobilkranes durchgeführt werden. Im Verlaufe des Einsatzes mussten auch mehrmals auslaufende Betriebsstoffe, die aus dem verunfallten Fahrzeug austraten, aufgenommen werden. Es entstand ein sechsstelliger Euro-Schaden.

Nach oben

Großbrand im Asylantenwohnheim in Hilchenbach am 01.12.2000

Großbrand im Asylantenwohnheim in Hilchenbach. Durch eine vergessene Herdplatte war ein Feuer ausgebrochen. Die 51 Bewohner der Anlage konnten sich ins Freie retten, der zweigeschossige Komplex brannte fast vollständig aus und musste abgerissen werden.

Nach oben

Großbrand bei der Firma Schrag am 25.01.1997

Am 25.01.1997 kam es bei der Firma Schrag in Hilchenbach zu einem Großbrand, der weite Teile der Produktionshallen zerstörte.

Die Gesamteinsatzdauer für unseren Löschzug betrug nahezu zwei Tage (mit kleinen Unterbrechungen).

Nach oben

Wohnhausbrand in der Bruchstraße am 14.09.1990

Dachstuhlbrand eines Wohnhauses in der Bruchstraße.
Der Löschzug Hilchenbach war zu diesem Zeitpunkt außerhalb im Einsatz. Dies nutzte eine Bewohnerin des Hauses aus, um an mehreren Stellen Feuer zu legen. Die Brandbekämpfung konnte nur mit Verzögerung aufgenommen werden. Der Dachstuhl brannte komplett aus, das ganze Wohnhaus, eines der ältesten Fachwerkhäuser in Hilchenbach, wurde durch Löschwasserschäden unbewohnbar und musste renoviert werden.

Nach oben